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Vanadylsulfat, Vitamin A,
Vitamin B1, Vitamin B2,
Vitamin B6, Vitamin B12,
Vitamin B15, Vitamin C,
Vitamin D, Vitamin E, Vitamin
F, Vitamin K
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Vanadyl Sulfate
Vanadyl Sulfat ist ein Abkömmling von Vanadyl, einem essentiellen
Spurenelement. Vanadyl Sulfat aktiviert die Insulin-Rezeptoren der
Muskelzellen und bewirkt dadurch, dass das körpereigene Insulin vermehrt
Glykogen in die Muskelzellen transportieren kann und verhindert daher,
dass dieses als Triglycerid in den Fettzellen gespeichert wird. Folglich
wirkt Vanadyl Sulfat indirekt über das Insulin sowohl anti-katabol, da die
Muskelzelle kein Muskeleiweiß abbauen muss, um Energie zu gewinnen,
sondern vermehrt Glykogen zur Verfügung hat, als auch anabol, da Insulin
auch verstärkt Aminosäuren in die Muskelzellen transportieren kann und
somit die Proteinsynthese verbessert. Nach kohlenhydratreichen Mahlzeiten
findet durch die gesteigerte Effizien des Insulin auch keine übermäßige
Ausschüttung mehr statt, was den Blutzuckerspiegel nicht nach kurzer Zeit
unter sein Anfangslevel sinken lässt.
Vanadyl Sulfat sollte mit einer Dosierung von 40-50 mg pro Tag über
einen Zeitraum von 10-12 Wochen eingenommen werden. Die Einnahme erfolgt
über den Tag verteilt zu den Mahlzeiten. Eine Einnahme zu
kohlenhydratarmen Mahlzeiten oder auf nüchternen Magen ist zu vermeiden,
da es dann zu einer Unterzuckerung kommen kann. Die Nebenwirkungen sind
individuell verschieden und selten, meistens aber Magen-Darm-Beschwerden.
Treten diese auf, sollte man die Dosierung verringern. Wer nach einer
Woche nicht über eine prallere Muskulatur (durch die wasserbindende
Eigenschaft von Glykogen) verfügt und einen Kraftanstieg verzeichnet
(durch die Wirkung des Glykogen auf die ATP-Energiegewinnung), kann die
Einnahme getrost abbrechen. In diesem Fall waren die Insulinrezeptoren der
Muskelzellen bereits effizient genug. Einen Versuch ist es aber in jedem
Fall wert.
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Vitamin A
Chemische Kurzbezeichnung: Retinol, Beta-Carotin (Provitamin)
Gängigste Handelsformen: Vitamin A-Acetat, Vitamin-A-Palminat,
Beta-Carotin, ß-Apo-Carotinal, ß-Carotinsäureester
Hauptfunktion: antioxidatische Wirkung, Sehvermögen, Schutz und
Regeneration der Haut und Schleimhäute
Beeinflussende Stoffe: Einige Antazida (magensäurebildende Mittel)
vermindern die Resorption von Vitamin A. Paraffin (z. B. in Abführmitteln)
bindet fettlösliche Vitamine und verhindert so ihre Verwertung. Vorsicht
bei Kortison-Präperaten, einigen Antibiotika und blutfettsenkenden
Mitteln.
Vorkommen:
Die Vitaminmengen sind mg-Äquivalente, da die Wirkung des Vitamin A nicht
mengenmäßig zu vereinen ist.
Beispiel: Die Wirkung von Retinol ist sechsmal höher als die des
Beta-Carotin
| Lebensmittel |
Vitamin A |
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Lebensmittel |
Vitamin A |
| 120 g Schweineleber |
4,68 mg |
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200 g Möhren |
2,20 mg |
| 200 g Grünkohl |
1,67 mg |
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200 g Fenchel |
1,57 mg |
| 200 g Aprikosen |
0,6 mg |
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200 g Tomaten |
0,27 mg |
| 70 g Camembert (45% i. Tr.) |
0,25 mg |
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70 g Emmentaler |
0,24 mg |
| 300 g Vollkornbrot |
0,25 mg |
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20 g Butter |
0,13 mg |
Haltbarkeit in Lebensmitteln: Längeres Kochen, Sauerstoff und Licht
mindern die Menge enthaltenen Vitamin A`s um ca 1/3. Carotine in grünen
Lebensmitteln (z. B. Spinat) oxidieren besonders leicht.
Mangelerscheinungen: Lichtscheuheit, Mangel an Tränenflüssigkeit,
verschlechterte Dunkeladaption bis hin zur Nachtblindheit,
Bindehauterkrankung, Einschränkung des Hörempfindens, Innenohrschäden,
Gleichgewichtsstörungen
Überdosierungserscheinungen: Bei Mengen über 3g: Übelkeit und
Kopfschmerzen, Haarausfall, , Milz- und Lümpfdrüsenschwellungen,
Veränderungen an Leber und Skelett, kann bis zum Tode führen. Beta-Carotin
ist dahingegen ungiftig.
Bedarf eines Erwachsenen nach DEG: Männer 1,0 mg / Frauen 0,8 mg
Bedarf eines Sportlers nach Dr. Colgan: 1,8 - 2,4 mg
Bemerkenswertes:
 | Immer kühl, licht- und luftdicht lagern! |
 | Am besten mit etwas Fett einnehmen - verbessert die Resorption! |
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Vitamin B1
Chemische Kurzbezeichnung: Thiamin, Aneurin
Gängigste Handelsformen: Thiamin-Chlorid-HCl, Thiamin-Hydrochlorid,
Thiamin-Mononitrat, Thiamin-Diphosphat
Hauptfunktion: Kohlenhydratstoffwechsel, Nervenimpulsübertragung,
Enzymbestandteil, Stärkung von Herz-, Darm- und Skelettmuskulatur
Beeinflussende Stoffe: Analgetika (Schmerzmittel) und Antazida hemmen
die Resorption. Diuretika (harntreibende Mittel) fördern die Ausscheidung
von B1.
Vorkommen:
| Lebensmittel |
Vitamin B1 |
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Lebensmittel |
Vitamin B1 |
| 20 g Bierhefe |
2,4 mg |
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120 g mageres Schweinefleisch |
1,8 mg |
| 80 g getrocknete Sojabohnen |
0,79 mg |
|
300 g Vollkornbrot |
0,75 mg |
| 80 g getrocknete Erbsen |
0,61 mg |
|
20 g Weizenkeime |
0,4 mg |
| 120 g Schweineleber |
0,37 mg |
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80 g getrocknete Linsen |
0,34 mg |
| 80 g Naturreis |
0,33 mg |
|
250 g Kartoffeln |
0,5 mg |
Haltbarkeit in Lebensmitteln: Sauerstoff, Hitze und Licht mindern die
Menge enthaltenen Vitamin B`s.
Mangelerscheinungen: Reizbarkeit, Konzentrations- und
Gedächtnisschwäche, Appetit- und Schlaflosigkeit, Verdauungsstörungen, bis
hin zu Herzrhytmusstörungen, Nervenentzündungen, Muskelschmerzen und
Rückgang der Skelettmuskulatur
Überdosierungserscheinungen: Bei Injektion von 100 mg: Kopfschmerzen,
Schwäche, Zittern, Nervosität, Herzklopfen, bis hin zu
Herzrhythmusstörungen und Krämpfen
Bedarf eines Erwachsenen nach DEG: Männer 1,3 - 1,6 mg / Frauen 1,1 -
1,3 mg
Bedarf eines Sportlers nach Dr. Colgan: 10 - 15 mg
Bemerkenswertes:
 | Nahrungsmittel nur mit wenig Wasser und geschlossenem Deckel kochen.
So gehen nur zwischen 20 und 40 Prozent verloren. |
 | Vorkommen hauptsächlich in den Schalen des Korns und der
Hülsenfrüchte, daher Vollkorn und ungeschälte Hülsenfrüchte bevorzugen
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Vitamin B2
Chemische Kurzbezeichnung: Riboflavin
Gängigste Handelsformen: Riboflavin, Riboflavinphosphat-Natrium
Hauptfunktion: Eiweißstoffwechsel, energieliefernde Zellatmung,
Enzymbestandteil, Heilungsprozesse der Haut, Aufbau von Hämoglobin
Beeinflussende Stoffe: Atropin steigert die Resorption, Diuretika
steigern die Ausscheidung. Trizyklische Anti-Depressiva, sowie orale
Kontrazeptiva beeinflussen gleichfalls sie B2-Versorgung.
Vorkommen:
| Lebensmittel |
Vitamin B2 |
|
Lebensmittel |
Vitamin B2 |
| 120 g Schweineleber |
3,8 mg |
|
20 g Bierhefe |
0,75 mg |
| 150 g Seelachs |
0,53 mg |
|
200 g Grünkohl |
0,5 mg |
| 200 g Spinat |
0,46 mg |
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300 g Vollkornbrot |
0,45 mg |
| 250 ml Milch (3,5%) |
0,45 mg |
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150 g Magerquark |
0,45 mg |
| 70 g Camembert (45% i. Tr.) |
0,42 mg |
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120 g mageres Kalbfleisch |
0,32 mg |
Haltbarkeit in Lebensmitteln: Sauerstoff, Hitze und Licht mindern die
Menge enthaltenen Vitamin B`s.
Mangelerscheinungen: Müdigkeit und Unlust, gereizte oder entzündete
Schleimhäute, Hautempfindlichkeiten, Nervenstörungen
Überdosierungserscheinungen: Mega-Dosierungen: möglicherweise Juckreiz
auf der Haut
Bedarf eines Erwachsenen nach DEG: Männer 1,7 - 1,8 mg / Frauen 1,5 -
1,7 mg
Bedarf eines Sportlers nach Dr. Colgan: 10 - 20 mg
Bemerkenswertes:
 | Nahrungsmittel nur mit wenig Wasser und geschlossenem Deckel kochen.
So gehen nur zwischen 20 und 50 Prozent verloren. |
 | Kühl, trocken, aber vor allem lichtgeschützt lagern |
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Vitamin B6
Chemische Kurzbezeichnung: Pyridoxin
Gängigste Handelsformen: Pyridoxin-Hydrochlorid, Pyridoxal-5-Phosphat
Hauptfunktion: Antioxidative Eigenschaft, Beteiligung am
Aminosäurenstoffwechsel und an der Proteinsynthese, Zellwachstum,
Steuerung der Zellspezialisierung, Einfluss auf das Nervensystem (Bildung
von Dopamin)
Beeinflussende Stoffe: Tuberkulosechemotherapeutika sind Vitamin
B6-Räuber. Wirkungshemmend wirken Penicillin, orale Kontrazeptiva, hohe
Östrogendosen, einige Anti-Depressiva, Zytostatika (Anti-Krebs-Mittel) und
bestimmte blutdrucksenkende Mittel.
Vorkommen:
| Lebensmittel |
Vitamin E |
|
Lebensmittel |
Vitamin E |
| 300 g Vollkornbrot |
1,17 mg |
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120 g Kalbsleber |
1,08 mg |
| 80 g getrocknete Sojabohnen |
0,95 mg |
|
150 g Makrele |
0,95 mg |
| 20 g Bierhefe |
0.88 mg |
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150 g Hering |
0,68 mg |
| 20 g Weizenkeime |
0,66 mg |
|
120 g mageres Schweinefleisch |
0,6 mg |
| 200 g Schnittbohnen |
0,56 mg |
|
200 g Paprika |
0,56 mg |
Haltbarkeit in Lebensmitteln: Sauerstoff, Hitze und Licht mindern die
Menge enthaltenen Vitamin B`s.
Mangelerscheinungen: Appetitlosigkeit, Darmbeschwerden, Müdigkeit,
Niedergeschlagenheit, bis hin zu Muskelatropie, Leberstörungen,
Wachstumsprobleme, Störung des Nervensystems
Überdosierungserscheinungen: Nervenschäden, Koordinationsstörungen
Bedarf eines Erwachsenen nach DEG: Männer 1,8 - 2,1 mg / Frauen 1,6 -
1,8 mg
Bedarf eines Sportlers nach Dr. Colgan: 10 - 50 mg
Bemerkenswertes:
 | Nahrungsmittel nur mit wenig Wasser und geschlossenem Deckel kochen.
So gehen nur zwischen 20 und 40 Prozent verloren. |
 | Vorkommen hauptsächlich in den Schalen des Korns und der
Hülsenfrüchte, daher Vollkorn und ungeschälte Hülsenfrüchte bevorzugen
|
 | Keine Milchprodukte aus durchsichtigen Glasflaschen kaufen. Bis zu
50% B6 können zerstört sein! |
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Vitamin B12
Chemische Kurzbezeichnung: Cobalamin
Gängigste Handelsformen: Cyanocobalamin, Hydroxi-Cobalamin
Hauptfunktion: Bildung von Hämoglobin, Proteinsythese, Erhaltung des
Nervengewebes, Beteiligung an der Zellteilung
Beeinflussende Stoffe: Verminderung der Bioverfügbarkeit durch
Antidiabetika, Cimetidin (magensäurehemmendes Mittel), orale Kontrazeptiva,
Cholestyramin, Antirheumatika und Neomycin. Negative Auswirkungen haben
auch einige Mittel gegen epileptische Krämpfe.
Vorkommen:
| Lebensmittel |
Vitamin E |
|
Lebensmittel |
Vitamin E |
| 120 g Schweineleber |
47 mcg |
|
120 g Kalbsniere |
30 mcg |
| 150 g Makrele |
14 mcg |
|
150 g Hering |
13 mcg |
| 120 g mageres Schweinefleisch |
6 mcg |
|
150 g Rotbarsch/Seelachs |
5,7 mcg |
| 120 g mageres Kalbsfleisch |
2,4 mcg |
|
70 g Camembert (45% i. Tr.) |
2 mcg |
| 70 g Emmentaler |
1,5 mcg |
|
150 g Magerquark |
1,3 mcg |
Haltbarkeit in Lebensmitteln: Sauerstoff, Hitze und Licht mindern die
Menge enthaltenen Vitamin B`s. Robustester Vertreter der B-Vitamine.
Mangelerscheinungen: Blässe, weiße Lippen, gelbe Schleimhäute,
Zungenbrennen, Magen-Darm-Beschwerden, Zungenbrennen, Gliederkribbeln,
Gedächtnisschwäche, Depressionen, bis hin zu Degenerationen bestimmter
Leitungsbahnen des Rückenmarkes, Blutarmut, kann tödlich enden
Überdosierungserscheinungen: Allergien, Akne
Bedarf eines Erwachsenen nach DEG: Männer 3 mcg / Frauen 3 mcg
Bedarf eines Sportlers nach Dr. Colgan: 6 - 8 mg
Bemerkenswertes:
 | Nahrungsmittel nur mit wenig Wasser und geschlossenem Deckel kochen.
So gehen nur 12 Prozent verloren. |
 | Achtung Veganer: B12 ist das sog. "Fleisch-Vitamin". Bedarf kann
aber durch alle mit Mikroorganismen vergorene Lebensmittel (z. B.
Sauerkraut und Kefir) gedeckt werden. |
 | Anwendung im Sport: Vitamin B12-Injektionen
zur Leistungssteigerung, orale Einnahme als
Dibencozide |
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Vitamin B15
Chemische Kurzbezeichnung: Pangamsäure
Gängigste Handelsformen: Diisopropylamindichloracetat, Pangamsäure,
Pangamat
Hauptfunktion: Hinauszögerung der Milchsäureproduktion, Erhöhung der
Sauerstoffaufnahme in den Zellen
Beeinflussende Stoffe: nicht bekannt
Vorkommen: nicht bekannt
Haltbarkeit in Lebensmitteln: nicht bekannt
Mangelerscheinungen: nicht bekannt
Überdosierungserscheinungen: nicht bekannt
Bedarf eines Erwachsenen nach DEG: Männer k. A. / Frauen k. A.
Bedarf eines Sportlers nach Dr. Colgan: k. A.
Bemerkenswertes:
 | War Geheimtipp unter den Athleten des damaligen Ostblockes ...
jedenfalls bis man seine mutagene Eigenschaften entdeckte. |
 | Krebserregend! Von einer Supplementierung ist dringend abzuraten!
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Vitamin C
Chemische Kurzbezeichnung: Ascorbinsäure
Gängigste Handelsformen: Ascorbinsäure, Natrium-, Calcium-Ascorbat
Hauptfunktion: antioxidatische Wirkung, Infektabwehr, Kollagenbildung,
Cortisonbildung, Stärkung von Knochen, Zähnen und Kapillarwänden,
Schutzvitamin für viele biologische Wirkstoffe, Steigerung der Funktion
der weißen Blutkörperchen, Mitwirkung an der Bildung vieler Abwehrstoffe,
Elastizität der Haut, Förderung der Eisenaufnahme, positiver Einfluss auf
Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin
Beeinflussende Stoffe: Acetylsalicylsäure beschleunigt die Ausscheidung
von Vitamin C. Wechselwirkungen mit oraler Kontrazeptiva, Glukokortikoiden
(Entzündungshemmern) und Appetitzüglern. Kortisonpräparaten hemmen die
Vitamin C-Aufnahme. Antibiotika und Barbiturate stören den Vitamin
C-Stoffwechsel.
Vorkommen:
| Lebensmittel |
Vitamin C |
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Lebensmittel |
Vitamin C |
| 200 g schwarze Johannisbeeren |
378 mg |
|
200 g Paprikaschote |
280 mg |
| 200 g Broccoli |
220 mg |
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200 g Kiwi |
200 mg |
| 200 g Rosenkohl |
174 mg |
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200 g Grünkohl |
150 mg |
| 200 g Erdbeeren |
124 mg |
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200 g Orangen |
100 mg |
| 200 g Grapefruit |
82 mg |
|
250 g Kartoffeln |
55 mg |
Haltbarkeit in Lebensmitteln: Verlust bei Hitze, Licht, Sauerstoff,
Feuchtigkeit und langer Lagerung. Sehr empfindlich!
Mangelerscheinungen: hohe Anfälligkeit für Infektionen,
Appetitlosigkeit, Ermüdbarkeit, schlechte Wundheilung, Rheuma,
Resorptionsbeeinträchtigung der Vitamine A,
B2, B12
und Folsäure, bis hin
zum klassischen Fall von Skorbut (führt nach vier bis fünf Monaten zum
Tode)
Überdosierungserscheinungen: Bei Mengen ab 5000 mg: Übelkeit und
Durchfall, je nach Veranlagung besteht die Gefahr von Nieren- und
Gallensteinen
Bedarf eines Erwachsenen nach DEG: Männer 75 mg / Frauen 75 mg
Bedarf eines Sportlers nach Dr. Colgan: 2000 - 12000 mg
Bemerkenswertes:
 | Nahrungsmittel nur mit wenig Wasser und geschlossenem Deckel kochen.
So gehen nur 40 Prozent verloren. |
 | Kartoffeln mit Schale zu kochen, dämmt Verluste ein! |
 | Einnahme nach harten Trainingseinheiten zur Verbesserung der
Regeneration und Eindämmung der Cortisolwirkung, Vitamin C stört
möglicherweise dieses katabole Hormon in seiner Wirkung |
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Vitamin D
Chemische Kurzbezeichnung: Cholecalciferol
Gängigste Handelsformen: Vitamin D3, Vitamin D2
Hauptfunktion: Verbesserung der Aufnahme von Calcium und Phosphor,
Stärkung von Knochen und Zähnen, Energiestoffwechsel in der Muskelzelle
(Einbau von Phosphat)
Beeinflussende Stoffe: Paraffin (z. B. in Abführmitteln) bindet
fettlösliche Vitamine und verhindert so ihre Verwertung. Blutfettsenkende
Mittel, Magensäure bildende Mittel, Cholestyramin und Glukokortikoide
(Entzündungshemmer) hemmen die Umsetzung des Vitamins im Körper.
Krampflösende Mittel und Antiepileptika beeinflussen ebenfalls die Wirkung
von Vitamin D.
Vorkommen:
Vitamin D ist das einzige Vitamin, dass der Körper unter UV-Bestrahlung
selbst synthetisieren kann.
| Lebensmittel |
Vitamin D |
|
Lebensmittel |
Vitamin D |
| 15 g Lebertran |
45 mcg |
|
200 g Lachsfilet |
34 mcg |
| 80 g Matjesfilet |
25 mcg |
|
200 g Rotbarschfilet |
5 mcg |
| 70 g Seezungenfilet |
3 mcg |
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60 g Vollei |
1,5 mcg |
| 15 g Margarine |
0,4 mcg |
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30 g Gouda |
0,38 mcg |
| 250 ml Milch (3,5 %) |
0,15 mcg |
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1 EL Butter |
15 mcg |
Haltbarkeit in Lebensmitteln: Sauerstoff und Licht mindern die Menge
enthaltenen Vitamin D`s. Hitzebeständig bis ca. 180° Celsius. Hohe
Lagerbeständigkeit.
Mangelerscheinungen: Muskelschwäche, Krämpfe, Infektionsanfälligkeit,
Klassisch: Osteoporose, Rachitis
Überdosierungserscheinungen: Bei Mengen über 500 mcg: Erbrechen,
Durchfall, Kopf- und Gelenkschmerzen, Nervosität, Schlaflosigkeit,
Koordinationsstörungen, hoher Durst, krankhaft vermehrte Harnbildung,
Kalkablagerungen in den Organen, im Extremfall tödlich
Eine Überdosierung durch Sonnenbaden ist nicht möglich.
Bedarf eines Erwachsenen nach DEG: Männer 5 mcg / Frauen 5 mcg
Bedarf eines Sportlers nach Dr. Colgan: 8 - 15 mcg
Bemerkenswertes:
 | Am besten mit etwas Fett einnehmen - verbessert die Resorption.
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Vitamin E
Chemische Kurzbezeichnung: Tocopherol
Gängigste Handelsformen: d- und dl-Alpha-Tocopherol, -acetat
Hauptfunktion: antioxidative Eigenschaften (Schutz der Zellmembrane vor
aggressiven freien Radikalen), Stärkung des Immunsystems, Senkung des
Blutcholesterin, Zellatmung, Förderung der Durchblutung, Kapillarisierung
Beeinflussende Stoffe: Paraffin (z. B. in Abführmitteln) bindet
fettlösliche Vitamine und verhindert so ihre Verwertung. Blutfettsenkende
Mittel, orale Kontrazeptiva ("Pille") und das Antibiotikum Neomycin
verschlechtern die Aufnahme des Vitamins im Körper.
Vorkommen:
| Lebensmittel |
Vitamin E |
|
Lebensmittel |
Vitamin E |
| 15 g Weizenkeimöl |
22 mg |
|
200 g Schwarzwurzeln |
10 mg |
| 250 g Grünkohl |
9 mg |
|
300 g Avocado |
9 mg |
| 150 g Fenchel |
9 mg |
|
200 g Paprikaschoten |
6,2 mg |
| 10 g Mandeln |
3,8 mg |
|
10 g Sonnenblumenkerne |
2,2 mg |
| 1 Vollei |
0,8 mg |
|
1 EL Butter |
0,3 mg |
Haltbarkeit in Lebensmitteln: Sauerstoff, Hitze und Licht mindern die
Menge enthaltenen Vitamin E`s, dies allerdings in vergleichsweise geringen
Mengen.
Mangelerscheinungen: Verkürzte Lebensdauer der roten Blutkörperchen,
bei extremen Mangel Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit
Überdosierungserscheinungen: Sehstörungen, Kopfschmerzen, Müdigkeit und
Muskelschwäche, Übelkeit und Darmstörungen
Bedarf eines Erwachsenen nach DEG: Männer 12 mg / Frauen 12 mg
Bedarf eines Sportlers nach Dr. Colgan: 400 - 600 mg
Bemerkenswertes:
 | Am besten mit etwas Fett einnehmen - verbessert die Resorption! |
 | Nicht in Verbindung mit blutgerinnungshemmenden Präparaten einnehmem.
Synergie! |
 | Ein Schluck Weizenkeimöl vor dem Training bringt deutlich mehr Pump
in der Muskulatur |
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Vitamin F
Chemische Kurzbezeichnung: nicht bekannt
Gängigste Handelsformen: Linolensäure, Linolsäure (pflanzliche Fette,
ungesättigte Fettsäuren)
Hauptfunktion: Bildung der Prostaglanide, Bestandteil der Phospholipide,
wirkt gegen Arterienverkalkung, Wundheilung
Beeinflussende Stoffe: nicht bekannt
Vorkommen:
| Lebensmittel |
Vitamin F |
| 20 g Lecithingranulat |
10 g |
Haltbarkeit in Lebensmitteln: nicht bekannt
Mangelerscheinungen: nicht bekannt
Überdosierungserscheinungen: nicht bekannt
Bedarf eines Erwachsenen nach DEG: Männer 7 g / Frauen 7 g
Bedarf eines Sportlers nach Dr. Colgan: keine Angabe
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Vitamin K
Chemische Kurzbezeichnung: Phyllochinon (Vitamin K1), Phytomenadion
(Vitamin K1), Menachinon (Vitamin K2), Menadion (Vitamin K3), Menadiol
(Vitamin K4)
Gängigste Handelsformen: Vitamin K1, Menadion, Menadiolester
Im folgenden gehen wir auf die Funktionen von Vitamin K1 und K2 ein.
Vitamin K1 kommt hauptsächlich in Pflanzen vor, während Vitamin K2 mit
Hilfe der Darmbakterien im Darm synthetisiert wird. Die restlichen
K-Vitamine sind rein synthetisch und kommen in der Natur nicht vor.
Hauptfunktion: Blutgerinnungsregulator, Bildung von Prothrombin,
Regulierung der Mineralstoffeinbindung in die Knochen
Beeinflussende Stoffe: Paraffin (z. B. in Abführmitteln) und
lipidsenkende Pharmaka stören die Resorption. Breitband-Antibiotika und
Bakterien hemmende Mittel stören und verändern die Darmbakterien und
verhindern so die Synthese des Vitamin K2. Antirheumatika und
Antikonvulsiva können in Wechselwirkung treten.
Vorkommen:
| Lebensmittel |
Vitamin K1 |
|
Lebensmittel |
Vitamin K1 |
| 200 g Rosenkohl |
1,14 mg |
|
200 g Kohlrabi |
1 mg |
| 200 g Blumenkohl |
0,6 mg |
|
120 g Hühnerbrust |
0,36 mg |
| 300 g Vollkornbrot |
37 mcg |
|
80 g Naturreis |
32 mcg |
| 120 g Rindfleisch |
24 mcg |
|
125 g Champignons |
19 mcg |
| 30 g Müsli |
15 mcg |
|
30 g Haferflocken |
15 mcg |
Haltbarkeit in Lebensmitteln: Licht mindert die Menge enthaltenen
Vitamin K`s. Nicht beim Garen übertreiben, ansonsten relativ robustes
Vitamin.
Mangelerscheinungen: Verschlechterte Blutgerinnung. Äußert sich in
vermehrt auftretenden "blauen Flecken".
Überdosierungserscheinungen: Übelkeit, allergische Hautreaktionen
Bedarf eines Erwachsenen nach DEG: Männer 70 - 80 mcg / Frauen 60 - 65
mcg
Bedarf eines Sportlers nach Dr. Colgan: 80 - 100 mcg
Bemerkenswertes:
 | Nicht in Verbindung mit blutgerinnungshemmenden Präparaten einnehmem.
Vitamin K wirkt entgegen. |
 | Vitamin K3-K7 sind im Gegensatz zu Vitamin K1 teils toxisch |
 | Weitere Infos unter
http://www.vitamin-k1.de |
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